Aserbaidschan
Dr. Leyla Yunusova ist Gründerin und Leiterin des regierungs- unabhängigen „Instituts für Frieden und Demokratie“. Seit 20 Jahren ist sie immer wieder Zielscheibe der Regierung, zuletzt im Sommer 2009 als diese eine Einschüchterungskampagne gegen sie und ihre Verwandten startete, die von Diffamierungen in der Regierungspresse bis hin zu Morddrohungen von Unbekannt umfasste. Dank Christoph Rinser konnten wir sie einladen.
El Salvador
Maria Isabel Gámez leitet seit 2005 die Nachrichtenredaktion des Radio­senders Victoria in El Salvador, der sich seit langem für soziale Rechte und Menschenrechte engagiert. In ihren Reportagen berichtet sie u.a. über den Kampf von Umweltschützern gegen Bergbauprojekte und deren Abbau­methoden in der Region Santa Marta. Dafür erhielt sie Todesdrohungen.
Aserbaidschan
Sakit Zahidov ist Journalist und Schriftsteller und schreibt satirische Gedichte in der oppositionellen Zeitung „Azadliq (Freiheit)“.
Sie zeichnen sich durch beißende Kritik an den politischen Verhältnissen
in Aserbaidschan aus. In einem unfairen Prozess wegen angeblichen Drogenbesitzes wurde er im Oktober 2006 zu drei Jahren Haft verurteilt.
Usbekistan
Tamara Chikunova gründete 2000 die Organisation „Mütter Usbekis-
tans gegen die Todesstrafe und Folter". Es ist ihrer Unermüdlichkeit zu verdanken, dass Usbekistan die Todesstrafe offiziell am 1. Januar 2008 abschaffte. Heute kämpft sie für eine humane Rechtssprechung und für bessere Haftbedingungen der ehemaligen Todeskandidaten.
Bangladesch
Jahangir Alam Akash schreibt seit 20 Jahren als Journalist und Schriftsteller gegen Machtmissbrauch und Korruption in seinem
Land und in der Grenzstadt Rajshahi an. Zuletzt war er für die in Bangladesch überregional erscheinende Zeitung ‚Daily Sangbad’,
und den Bengali-Sender der Deutschen Welle tätig.
Sri Lanka
Sanath Balasooriyas journalistische Laufbahn begann 1991.
Er ist Mitglied des „Free Media Movement (FMM) und der Beweg-
ung „Journalists for Peace“, die sich für die Rechte der tamilischen
Minderheit im Norden Sri Lankas und für Friedensverhandlung
stark gemacht hat. Er arbeitete bis zuletzt in der singalesischen
Zeitung DINAMINA.
Mexiko/Oaxaca
Pedro Matías Arrazola konzentriert sich in seiner Arbeit auf Übergriffe und Korruption staatlicher Stellen im mexikanischen Bundesstaat
Oaxaca und auf das organisierte Verbrechen. Seit 1986 ist er für
mehrere Presseorgane in Oaxaca tätig und war Korrespondent der unabhängigen politischen Zeitschrift „Proceso" und des Nachrichten-
programms „CNI" des Fernsehsenders „Canal 40".
11.11.
„Stimmen für die Freiheit“
Stiftungsgäste erzählen ihre Geschichte.

Fragen Sie nach unserem neuen Stifungsbuch unter 040-42863-5757 oder
Kontakt@Hamburger-Stiftung.de
11.11.
„Tschetscheniens vergessene Kinder“
Ein Fotobuch von Musa Sadulaev (Fotos) und Andrea Jeska (Text).

Gebunden, ca. 96 Seiten mit ca. 100 Fotos,
ca. 22 x 20 cm, Verkaufspreis ca. € 24,90
11.11.
„Despoten vor Europas Haustür“
Warum der Sicherheitswahn den Extremismus schürt

von Sihem Bensedrine und Omar Mestiri
Verlag Antje Kunstmann GmbH, München