VERANSTALTUNGEN

Menschenrechte im Konflikt

„Die Revolution hat ein weibliches Gesicht.“ Emanzipation und Protest in Belarus
Di • 15.06.2021

https://www.bstu.de/ueber-uns/termin/campus-forum-die-revolution-hat-ein-weibliches-gesicht-berlin-15-06-2021/

Mit Tatsiana Tkachova- Fotografin aus Belarus und aktueller Stiftungsgast

Nach einer gefälschten Wahl und dem massiven Einsatz von Sicherheitskräften formierte sich 2020 in Belarus eine landesweite Demokratiebewegung Ihre Forderungen: Neuwahlen und weitreichende Reformen. Vor allem Frauen prägen den Protest, sei es an der Spitze der Demonstrationen oder im Koordinierungsrat, der einen friedlichen Machtwechsel ermöglichen soll.

Über den Kampf um Demokratie in Belarus sowie Parallelen und Unterschiede zur Friedlichen Revolution in der DDR diskutieren Tatsiana Tkachova (belarussische Dokumentarfotografin), Felix Ackermann (Historiker, Deutsches Historisches Institut Warschau), Ulrike Poppe (Zeitzeugin, Frauen für den Frieden) und Olga Shparaga, Philosophin und Mitglied im Koordinierungsrat der belarussischen Opposition. Moderation: Gemma Pörzgen (Gründungs- und Vorstandsmitglied Reporter ohne Grenzen).

Während des Streams ist der Chat für Fragen an die Podiumsgäste geöffnet.

Live-Stream um 18.30 Uhr: www.bstu.de/forum.

»Nicht mit uns!
Im Rahmen der Tage des Exils
Mittwoch, 14.4.2021
Shahindha Ismail stammt von den Malediven und Shammi Haque aus Bangladesch. Die beiden Frauen kämpfen einen lebensgefährlichen Kampf für demokratische Reformen und gegen religiösen Fanatismus in ihren Heimatländern. Dank der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte sind sie in Sicherheit. Und sie sind fest entschlossen, ihre wichtige Arbeit fortzusetzen. Über ihren mutigen Einsatz berichten sie im Gespräch mit Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit.

Moderation: Johannes von Dohnanyi

Dies ist eine Veranstaltung für Hamburger Schulen auf Einladung. Sie wird ausschließlich im digitalen Format über Zoom angeboten.
Gespräch in deutscher und englischer Sprache.
In Kooperation mit dem Hamburger Rathaus, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung.


Shahindha Ismail(© Friedrun Reinhold)


Shammi Haque(© Maximilian Tabaczynski)

Veranstalter:Hamburgische Bürgerschaft, Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung und Körber-Stiftung

Fotoausstellung „Freedom, Pain and Hope“ vom 8 . bis zum 29.Mai 2021 in Berlin zu sehen.

Zehn belarussische Fotokünstlerinnen stellen ihre Werke im öffentlichen Raum am Zaun der Gethsemanekirche -Stargarder Str. 77 in Berlin aus.

Die Fotografin Tatsiana Tkachova ist dabei.

www.tkachova.com
www.kleister-now.de



www.tkachova.com
www.kleister-now.de

Im Rahmen der Tages des Exils
Dienstag, 27.04.2021 | 19.00 Uhr
Veranstaltungsort:Literaturzentrum im Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Veranstalter:Literaturzentrum
Lesung und Gespräch

Lesung und Gespräch
Grauzonen

Aleksei Bobrovnikov liest aus seinem noch unveröffentlichten autobiographischen Roman »Grauzonen«. Der preisgekrönte ukrainische TV-Journalist nimmt sein Publikum mit in das weit verzweigte Schmuggel- und Geldwäschenetz in den umkämpften ost-ukrainischen Gebieten. Auf der Suche nach den Mördern seiner Informanten hat er sich mächtige Feinde im ukrainischen Militär geschaffen. Der Journalist Johannes von Dohnanyi moderiert und liest aus der deutschen Fassung.
Eintritt 7,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro.
Karten unter lit@lit-hamburg.de oder 040 / 227 92 03.
Weitere Informationen unter www.lit-hamburg.de.
Zusätzlich zur Veranstaltung wird eine Videoaufzeichnung des Gesprächs zur Verfügung gestellt.
Lesung in deutscher, englischer und russicher Sprache, mit simultaner Übersetzung.
Eine Veranstaltung des Literaturzentrums in Kooperation mit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und dem PEN-Zentrum Writers-in-Exile-Programm.
Eine Veranstaltung zum Handlungsfeld »Lebendige Bürgergesellschaft«


Neues Leben im Exil
im Rahmen der Tage des Exils

Mit dem Fokusthema »Neues Leben im Exil« engagiert sich die Körber-Stiftung für Menschen, die in Deutschland im Exil leben und hier ihre Erfahrungen von Krieg und Flucht, vom Verlust der Heimat und vom Ankommen in einer fremden Kultur reflektieren. Sie möchte ihre journalistischen, künstlerischen, wissenschaftlichen und politischen Aktivitäten sichtbar machen und ihnen eine Stimme im gesellschaftlichen Dialog geben.
https://www.koerber-stiftung.de/themen/neues-leben-im-exil

Bischof Antonio Ablon war Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte bis Oktober 2020.

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